Gewöhnlicher Wurmfarn
Dryopteris filix-mas

Polypodiaceae, Tüpfelfarne
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Beschreibung:
Farne zählen zwar ebenfalls zu den Stauden, da sie mehrjährig sind und die Überwinterungsknospen knapp über oder unter der Erde sitzen. Sie bilden jedoch keine echten Blüten, sondern pflanzen sich über winzig kleine Sporen fort. Somit beschränkt sich die zierende Wirkung der Farne auf die Blattwedel, die aber oft recht fein gefiedert sind wie beim Gewöhnlichen Wurmfarn. Dieser ist häufig in Wäldern zu finden und bildet 90 cm hohe, trichterförmige Blatthorste. Er gehört aufgrund seiner Anspruchslosigkeit zu den häufigsten, in Gärten verwendeten Farnen. Bei genügend Bodenfeuchtigkeit gedeiht er auch an sonnigen Plätzen, während die meisten Farne für sonnige Standorte ungeeignet sind. Deshalb werden sie meist wie Wald- oder Waldrandstauden z.B. im Umfeld von Gehölzgruppen oder im Schatten von Mauern verwendet.
An steinigen Plätzen im Wald findet man häufig auch den nur 20 cm hohen, wintergrünen Tüpfelfarn (Polypodium vulgare). Dieser breitet sich durch kurze Ausläufer allmählich aus und ist auch in schattigen Steingärten oder an der Nordseite von Trockenmauern verwendbar. Die jungen Wedel werden jedoch gern von Schnecken gefressen.
Heimat:    Gemäßigte Zonen der Nordhalbkugel, Mexiko, Guatemala.
Wuchs:    Trichterförmige Blatthorste.
Blätter:    Mattgrün, mit geschuppten Blattstielen, einfach und fein gefiedert.
Blüten:   Fehlen, statt dessen Sporenbehälter auf der Blattrückseite.
Standort: Halbschattig bis schattig, bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit auch sonnig.
Boden:   Humos, durchlässig, für Farne sehr anspruchslos.
Verwendung:    Möglichst einzeln als Leit- und Blattschmuckstaude zur Vor- und Zwischenpflanzung von Gehölzen, im Schatten von Mauern, auch für feuchte, sonnige Rabatten.

Bild: Gewöhnlicher Wurmfarn mit frischen Blattwedeln zwischen Stauden.



© Foto: Zeitlhöfler