Riesen-Chinaschilf
Miscanthus giganteus ´Aksel Olsen´

Poaceae, Süßgräser
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Beschreibung:
Diese bis 3,5 m hohe, horstartige Staude macht ihrem Namen alle Ehre und zählt zweifellos zu den höchsten Gräsern überhaupt. Mit den aufrechten Halmen und den überhängenden Blattspitzen wirkt sie schilfartig. Zierend sind vor allem die breitlinealischen, grasgrünen Blätter, die im Herbst lebhaft ockergelb werden. Auch die vertrockneten Halme sind noch recht attraktiv, doch werden die abgestorbenen Blätter leicht vom Wind verweht. Deshalb sollte man sie besser im Herbst zurückschneiden. Entblätterte Halme sind relativ hart und können wie kleine Bambuszweige z.B. in der Floristik verwendet werden. Die braunen Blütenrispen wären zwar ebenfalls recht attraktiv, sie erscheinen aber erst spät im Jahr und nur nach sehr warmen Sommern. Wegen seiner Wuchshöhe ist das Riesen-Chinaschilf nur in Einzelstellung z.B. als Leitstaude für größere Staudenrabatten verwendbar. Es kann ganz gut als Solitärpflanze architekturbegleitend verwendet werden und gedeiht auch an feuchten Teichrändern.
Heimat der Wildart:    Ostasien.
Wuchs:    Bildet 3,5 m hohe, schilfartige, aufrechte Horste mit überhängenden Blattspitzen.
Blätter:    Grasgrün, breitlinealisch, Herbstfärbung prächtig ockergelb.
Blüten, Früchte:   Blüht nur nach sehr warmen Sommern und erst im Oktober, trägt dann braune Rispen.
Standort: Sonnig, warm.
Boden:   Frische bis feuchte, nahrhafte Lehmböden.
Verwendung:    Einzeln als Leitstaude oder Solitärpflanze für Staudenrabatten, feuchte Teichränder, auch architekturbegleitend gut verwendbar. Die bambusartigen Halme sind v.a. im entblätterten Zustand in der Floristik gut verwendbar.
Weitere Sorten:    Weitaus graziler und niedriger ist M. sinensis ´Gracillimus´: Diese Sorte wird nur 140 cm hoch, trägt sehr schmale Blätter und ist bei milder Witterung auch im Winter grün. Als Leitstaude auch für kleinere Rabatten geeignet.

Riesen-Chinaschilf, Horst


© Foto: Zeitlhöfler