Wald-Geißbart
Aruncus dioicus

Rosaceae, Rosengewächse
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Beschreibung:
Diese markante, bis 1,50 m hohe Großstaude fällt durch ihre großen, doppelt bis dreifach gefiederten Blätter und die weißen, 50 cm hohen Blütenbüschel sofort ins Auge. Der Wald-Geißbart eignet sich nicht nur zur Unterpflanzung von lichten Gehölzgruppen, sondern auch für Gehölzränder und als Leitstaude für nicht zu sonnige Staudenrabatten. Bei genügend Bodenfeuchte verträgt er auch sonnige Standorte.
Bei dieser getrennt geschlechtlichen Art blühen die weiblichen Pflanzen mehr gelblich. Männliche Pflanzen sind wegen ihrer rein weißen Blütenstände empfehlenswerter.
Heimat:    Einheimisch, Ebene bis Mittelgebirge.
Wuchs:    Bis 150 cm hohe Horste, mehr oder weniger aufrecht.
Blätter:    Recht groß, doppelt bis dreifach gefiedert mit gesägten Blättchen.
Blüten:   Zweihäusige Pflanze! Bis 50 cm lange Blütenstände aus unzähligen Einzelblüten, Juni - Juli. Blütenfarbe rein- bis gelblichweiß, bei weiblichen Pflanzen deutlich gelblicher als bei männlichen Pflanzen.
Standort: Absonnig bis lichtschattig, bei genügend Bodenfeuchte auch sonnig.
Boden:   Humos, frisch, bevorzugt auf Lehm- und Tonböden.
Verwendung:    Einzeln oder in kleinen Gruppen als Leitstaude für Staudenrabatten, zur Unterpflanzung von lichten, konkurrenzarmen Gehölzgruppen.
Eigenschaften: Typische Wald- und Waldrandpflanze, Mullbodenpflanze.

Wald-Geißbart, männliche Pflanze
Wald-Geißbart, weibliche Pflanze


© Foto: Zeitlhöfler