Waldmeister
Galium odoratum

Rubiaceae, Krappgewächse
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Beschreibung:
Der Waldmeister ist - wie der Name schon sagt - eine typische Waldstaude, die lockere Teppiche bildet. Zierend sind nicht nur die schleierartigen, weißen Blütendolden, sondern auch die frischgrünen, quirlig angeordneten und lange grün bleibenden Blätter. Diese sind recht aromatisch und werden gerne zur Zubereitung von Waldmeisterbowle und Speiseeis verwendet. Sie enthalten allerdings Kumarin, das in größeren Mengen giftig wirken kann. Deshalb sollten die Blätter mögichst vor der Blüte geerntet werden, wenn der Kumaringehalt am geringsten ist. Der Waldmeister eignet sich gut zur flächenmäßigen Unterpflanzung von lockeren Gehölzgruppen, zur Vorpflanzung vor Gehölzen und für schattige Staudenrabatten.
Heimat:    Europa bis Sibirien, Nordafrika.
Wuchs:    Durch Ausläufer lockere Teppiche bildende Staude.
Blätter:    Frischgrün, schmal elliptisch, in Quirlen angeordnet. Treibt früh aus und bleibt lange grün.
Blüten:   Schleierartige Doldentrauben aus kleinen, weißen, sternförmigen Blüten, von März bis Mai.
Standort: Kühl, licht- bis tiefschattig. Halbschatten wird gerade noch ertragen bei feuchtem Standort.
Boden:   Frisch, locker, humos.
Verwendung:    Flächenmäßig oder in großen Gruppen zur Unter- und Vorpflanzung von Gehölzgruppen und für schattige Staudenrabatten (Blattschmuckpflanze). Kumarinhaltige Gewürzpflanze.

Waldmeister


© Foto: Zeitlhöfler