Schneerose, Christrose
Helleborus niger

Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse
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Beschreibung:
Diese nur 25 cm hohe, breit horstartige Staude trägt auch außerhalb der Blütezeit recht zierende, dunkelgrüne, sieben- bis neunfach gefingerte Blätter, die auch im Winter grün sind. Der Name "Christrose" ist ein Hinweis auf die ungewöhnliche Blütezeit der schneeweißen Schalenblüten, die auch rötlich getönt sein können: Sie blühen in milden Wintern schon zur Weihnachtszeit, die letzten Blüten öffnen sich im März. Da die Schneerose sonnige Plätze meidet, wird sie vor allem zur Unter- und Vorpflanzung von Gehölzen und im Schatten von Mauern gepflanzt: Sie ist aber auch für absonnige Steingärten geeignet und kann auch als Schnittblume gut verwendet werden. Aufgrund ihrer großen Trockenheitsverträglichkeit gedeiht sie noch gut im trockenen Schattenbereich von Ostfassaden.
Heimat:    Südeuropa.
Wuchs:    Bildet 25 cm hohe, breite Blatthorste.
Blätter:    Wintergrün, dunkelgrün, handförmig geteilt, mit sieben oder neun Blattfiedern, recht zierend.
Blüten:   Meist rein weiße, z.T. auch rötlich getönte Schalenblüten. Blüht sehr früh: Von Dezember bis März!.
Standort: Halb- bis lichtschattig, warm.
Boden:   Trocken bis frisch, durchlässig-humos, bevorzugt kalkhaltige Böden, gedeiht aber auch auf leicht sauren Substraten.
Verwendung:    Einzeln oder in kleinen Gruppen als niedrige Begleitstaude zur Unter- und Vorpflanzung von Gehölzen, für absonnige Steingärten, im Mauerschatten. Als Schnittblume geeignet.

Christrose, blühend


© Foto: Zeitlhöfler