Kleines Habichtskraut
Hieracium pilosella

Asteraceae, Asterngewächse
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Beschreibung:
Das Kleine Habichtskraut ist wie das Orangerote Habichtskraut eine einheimische, teppichbildende Wildstaude, die sogar noch anspruchsloser ist. Diese Staude ist ein ausgesprochener Dauerblüher: Die hellgelben, lang gestielten Blütenköpfchen blühen durchgehend von Mai bis Oktober. Dadurch ist es nicht nur für Naturliebhaber recht interessant. In der freien Natur ist es heute nur noch selten zu finden in mageren Blumenwiesen und an Wegrändern. Diese Staude ist hervorragend geeignet als niedrige Füllstaude für Staudenrabatten, wo sie recht schnell Lücken schließt. Durch ihre Trittfestigkeit ist sie auch für Freiflächen und Blumenwiesen gut geeignet. Sie ist auch im Steingarten gut einsetzbar, wenn sie dort mit wüchsigeren Polsterstauden und höheren Stauden kombiniert wird. Auch an trockenen Südhängen gedeiht sie hervorragend. Die Blüten werden auch gerne von Insekten besucht.
Heimat:    Einheimisch, Ebene bis Gebirge.
Wuchs:    Durch oberirdische, beblätterte Ausläufer teppichbildende Staude, bis 15 cm hoch.
Blätter:    Breit lanzettlich, unten graufilzig. Recht klein.
Blüten:   Leuchtend hellgelbe Blütenköpfchen von Mai bis Oktober (!), auf langen Stengeln.
Standort: Sonnig.
Boden:   Trockene bis frische, lehmige Sand-, oder sandige Lehmböden. Gedeiht auch auf sauren Magerböden.
Verwendung:    Flächenmäßig als Füllstaude für Staudenrabatten, Freiflächen, auch für Steingärten, Mauerkronen, zwischen Steintreppen und an Wegen.
Eigenschaften:    Anspruchslos, verträgt Trockenheit und Hitze sehr gut, wächst auch auf Rindenmulch, trittfest, vielseitig einsetzbar, Dauerblüher.

Kleines Habichtskraut an Steintreppe


© Foto: Zeitlhöfler