Gewöhnliche Pechnelke
Lychnis viscaria

Caryophyllaceae, Nelkengewächse
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Beschreibung:
Die Gewöhnliche Pechnelke war früher häufig auf mageren Wiesen zu finden, ist dort aber heute oft schon recht selten. Sie wird im Gegensatz zur nahe verwandten Brennenden Liebe (L. chalcedonica) nur 40 cm hoch und bildet relativ lockere Blatthorste. Den Namen "Pechnelke" erhielt sie von den klebrigen Knoten der lineal-lanzettlichen Blätter. Diese Art blüht relativ lange, von Mai bis Juli, und trägt rosa bis dunkelrote Blüten in lockeren, rispig-traubigen Blütenständen. Sie stellt ähnliche Ansprüche an Standort und Boden wie die anderen Lichtnelken-Arten, verträgt aber keine fetten Böden. An zusagenden Standorten verträgt diese Staude auch zeitweiligen Schattenwurf von Gehölzen.
Heimat:    Europa bis Westsibirien.
Wuchs:    Bildet 40 cm hohe, lockere Blatthorste.
Blätter:    In der Regel grundständig, lineal-lanzettlich, mit klebrigen Blattknoten.
Blüten:   Von Mai bis Juli rosa bis dunkelrote Blüten in lockeren, traubig-rispigen Blütenständen.
Standort: Sonnig, wärmeliebend.
Boden:   Trocken bis frisch, durchlässig, nahrhaft, sauer bis neutral.
Verwendung:    In kleinen Gruppen als niedrige Begleitstaude in Staudenrabatten, Stein- und Heidegärten, an südlichen Böschungen, für magere, wiesenartige Pflanzungen, auch im Halbschatten von Gehölzen.

Lychnis viscaria, blühend unter Berg-Kiefer


© Foto: Zeitlhöfler